Gera (Thüringen)

Bildergebnis für gera karte postleitzahl Gera ist mit derzeit ca. 95.000 Einwohnern drittgrößte Stadt im Freistaat Thüringen – ca. 60 Kilometer südwestlich von Leipzig bzw. ca. 75 Kilometer östlich von der Landeshauptstadt Erfurt gelegen (Karte aus: suche-postleitzahl.org).

Gesamtansicht, "Gera".: GERA: Ansicht von Gera, colorierter Stich um 1870/1880

In den 1920er Jahren war die mehr als 500 Angehörige zählende Judenschaft in Gera die zahlenmäßig zweitgrößte Thüringens (nach Erfurt).

Einzelne Juden sind in Gera um 1500 belegt; doch vermutlich haben bereits im 14.Jahrhundert einige jüdische Familien in Gera gelebt. So wurden 1331 dem Vogt Heinrich von Gera seitens des Kaisers Privilegien über die Juden in seinem Herrschaftsgebiet zugestanden.

Nach dem Pestpogrom, das auch Juden aus Gera traf, sind Juden erst wieder seit 1478 in der Stadt nachweisbar, so z.B. der jüdische Arzt Michel und der für den Landesherrn tätige „Hofjude“ Meyer. Sie bewohnten die „Jüdengasse“, die Markt und Kornmarkt verband; eine „Judenschule“ ist erstmals 1502 bezeugt. Ob die Juden zu Beginn des 16.Jahrhunderts aus Gera vertrieben wurden, ist aus den vorliegenden Quellen nicht zu erschließen.

Erst ab Mitte des 19.Jahrhunderts kann von einer nennenswerten jüdischen Ansiedlung gesprochen werden.

Ihren ersten Betsaal errichteten die Juden Geras in einem Saal eines Lokals in der Leipziger Straße; danach verlegten sie diesen in einen Anbau des „Hotel Kronprinz“ an der Schülerstraße/Am Rossplatz. Im Jahre 1885 bildeten die Geraer Juden eine sog. „freie Vereinigung“, wie es in ihrem Gründungsstatut hieß.

Der Zuzug polnischer Juden gegen Ende des Ersten Weltkrieges vergrößerte den jüdischen Bevölkerungsanteil in Gera deutlich; allerdings bestanden zwischen den einheimischen und den zugewanderten „Ostjuden“ kaum Kontakte. Die orthodoxen Juden besaßen in der Hospitalstraße einen eigenen Betraum.

Zur jüdischen Gemeinde in Gera gehörten auch die wenigen in Greiz lebenden Familien.

Einen eigenen Friedhof haben die Geraer Juden nicht besessen; Verstorbene wurden entweder auf jüdischen Friedhöfen der Region oder auf kommunalen Begräbnisstätten beerdigt.  

Juden in Gera:

        --- 1880 ............................   ? Juden,

    --- 1895 ............................  90   “  ,

    --- um 1900 ..................... ca. 150   “  ,

    --- 1905 ............................ 272   “  ,

    --- 1913 ............................ 348   “  ,

    --- 1925 ............................ 510   “  ,

    --- 1933 ............................ 378   “  ,

    --- 1939 ............................  77   “  ,

    --- 1942 (Jan.) ................. ca.  65   "  ,

             (April) ....................  42   “  ,

             (Juli) .....................  14   “  ,

    --- 1944 (März) .....................  14   “  .

Angaben aus: Werner Simsohn, Juden in Gera, Band 1

und                 Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Band II, S. 899 f.

                    Marktplatz in Gera (hist. Postkarte, um 1920, aus: Sammlung P. K. Müller)*

* Zweites Haus rechts im Bild zeigt das Geschäft der Gebrüder Goldmann.

                                                Johannisplatz mit Geschäftshaus Biermann (hist. Postkarte, um 1925)

Aus dem 1878 vom jüdischen Kaufmann Max Biermann gegründeten kleinen Textilhaus entwickelte sich in den Folgejahrzehnten das größte Geschäftshaus in Gera; zeitweilig war es das umsatzstärkste Thüringens. Ende der 1920er Jahre beschäftigte das Unternehmen ca. 200 kaufmännische Angestellte, 120 Näherinnen und zudem Heimarbeiterinnen. 1938 wurde das Kaufhaus „arisiert“ und ging in den Besitz der Firma Braun & Co über.

Juden Geras leisteten einen großen Beitrag zur wirtschaftlichen, sozialen und kulturellen Entwicklung der Stadt. Gegen Ende des 19.Jahrhunderts gründeten jüdische Unternehmer ihre Geschäfte (z.B. die Kaufhäuser der Familien Biermann und Jankelowitz), u.a. eine Teppich-, Leder- und Wäschefabrik und eine Schneiderei. Eines der bekanntesten Unternehmen in Gera leiteten Hermann und Oskar Tietz; ausgehend von einem kleinen Weißwaren-Geschäft schufen sie einen Warenhauskonzern, der dann in den großen Städten Deutschlands Filialen eröffnete. Der Warenhauskonzern Tietz wurde 1935/1936 „arisiert“.

Bereits Ende der 1920er Jahre kam es in Gera zu „völkischen Rüpeltaten“, wie die „Ostthüringische Tribüne” vom September 1927 vermeldete; Schaufenster jüdischer Geschäfte wurden eingeschlagen; die Täter waren dazu durch das Hetzblatt “Sturmglocke” angestachelt worden.

 aus: „Jüdische Wochenzeitung für Wiesbaden und Umgebung" vom 26.9.1927

Dr. Wilhelm Frick, der 1930/1931 in Thüringen als Staatsminister für Inneres und Volksbildung amtierte (er war der allererster Minister der NSDAP in der Weimarer Republik), versuchte bereits damals massiv die NS-Weltanschauung in Thüringen durchzusehen. Dagegen wandte sich in einem offenen Brief an den Reichsminister des Innern, Dr. Wirth, die jüdische Religionsgemeinschaft Thüringen bzw. die Geraer Gemeinde im Sommer 1930.

http://www.alemannia-judaica.de/images/Images%20398/Gera%20GemZeitung%20Wue%2001071930.jpg aus: "Gemeindezeitung für die Israelitischen Gemeinden Württembergs" vom 1.Juli 1930

Nach der NS-Machtübernahme kam es am 1.4.1933 auch in Gera zum Boykott jüdischer Geschäfte. Schon in den ersten drei Jahren der NS-Herrschaft gelang es den NS-Behörden, die meisten in jüdischem Besitz befindlichen Geschäfte zu „arisieren“.

Von der ersten Deportation waren ca. 140 Geraer Juden polnischer Staatsangehörigkeit betroffen, die Ende Oktober 1938 Richtung Polen abgeschoben wurden. Nach ihrer Verhaftung waren die Betroffenen in die Ostvorstädtische Turnhalle gebracht und von dort über Leipzig nach Bentschen an die polnische Grenze abtransportiert worden.

Die als „spontane Volksempörung” bezeichnete „Aktion“ des November 1938 war in Gera detailliert vorbereitet worden. Alle NSDAP-Organisationen, aber auch Polizei waren an den Vorbereitungen beteiligt; auch die NS-Frauenschaft war eingebunden, um die „Männern der Bewegung” in ihrem „anstrengenden Einsatze” zu unterstützen. Von einer Brandlegung des Synagogenraumes sah man wegen der Gefährdung der umstehenden Gebäude ab; die Einrichtungsgegenstände wurden aber herausgerissen und auf dem Gelände des Rossplatzes verbrannt. Jüdische Männer wurden festgenommen und unter dem Gejohle der Menge zur Hauptpolizeiwache auf den Kornmarkt getrieben und in die Arrestzellen gesperrt; anschließend wurden sie ins KZ Buchenwald verschleppt.

                   Über den Verlauf der „Aktionen“ in der Stadt berichtete die „Geraer Zeitung” am 10.11.1938:

Volksempörung gegen die Juden

... Die Ermordung des Gesandtschaftsrates vom Rath hat im gesamten deutschen Volk tiefste Empörung ausgelöst. ... Auch in Gera machte sich die Empörung in verschiedenen Maßnahmen Luft. Bereits in den frühen Morgenstunden wurde die Synagoge in der Schülerstraße ausgeräumt. Die Einrichtungsgegenstände wurden dem Feuer übergeben. Ebenso wurde die Judenschule im Meistergäßchen ‘entrümpelt’. - Um Ausschreitungen gegen Juden zu verhindern, wurden die jüdischen Männer in Schutzhaft genommen. Außerdem wurden sämtliche jüdische Geschäfte in der Stadt geschlossen. Männer der Bewegung versehen vor diesen Geschäften Dienst, um zu verhindern, daß die empörten Volksgenossen die Schaufenster in Trümmer schlugen.

Die Liquidierung jüdischer Geschäfte war Ende 1938 abgeschlossen. Die in Gera verbliebene jüdische Bevölkerung musste in „Judenhäuser“ umziehen, die sich in der Schulstraße 16, Agnesstraße 4 und Zschochernstraße 32 befanden. Im Frühjahr 1942 - derzeit hielten sich noch ca. 50 jüdische Bewohner in Gera auf - begannen die Deportationen. Am 9. Mai 1942 wurden 34 jüdische Bürger aus 18 Familien, darunter sechs Kinder, und am 19./20. September 1942 weitere 14 Geraer Juden „in den Osten“ verfrachtet. Monate zuvor hatte der bekannte Geraer Arzt Dr. Oskar Salomon mit seiner Familie den Freitod gewählt. Mehr als 200 Geraer Juden sind der „Endlösung“ zum Opfer gefallen.

Nach Kriegsende bildete sich in Gera wieder eine Synagogengemeinde innerhalb des Landesverbandes der jüdischen Gemeinden Thüringens; zu ihr gehörten auch die Juden von Altenburg und Greiz. Allerdings war ihre Personenzahl so gering, dass die Gottesdienste in Erfurt besucht wurden. Wenige Jahre später löste sich die Geraer Gemeinde auf.

Am ehemaligen Standort des „Hotel Kronprinz“ erinnert eine Sandsteinplastik des Bildhauers Wieland Schmiedel an den einstigen Synagogenraum; auf davor liegenden Steinplatten sind Inschriften eingemeißelt:

Die Pogromnacht des 9.November 1938 brachte Zerstörung unendliches Leid und Tod

über unsere jüdischen Mitbürger.

Sechs Millionen Juden wurden von 1933 bis 1945 Opfer des deutschen Faschismus

                                Portal der Synagoge - Sandsteinplastik (Aufn. aus: gera.de)

Auf Initiative des Jüdisch-Deutschen Kulturvereins Gera wurde im Oktober 2012 im Gebäude des Hauptbahnhofes eine Gedenktafel angebracht, die namentlich an die hiesigen Deportationsopfer erinnert. Die Stadt Gera beteiligt sich auch am sog. „Stolperstein“-Projekt; inzwischen sind zahlreiche Steine verlegt worden, die an Opfer der NS-Gewaltherrschaft erinnern.

verlegt in der Gagarin-Straße (Aufn. Katja Schmidtke, 2013)

am Johannisplatz (Aufn. S. Löwe, 2011, aus: wikipedia.org, CC BY-SA 3.0) Gera Stolpersteine Biermann 2.jpg

Im Frühjahr 2015 wurden sieben sog. „Stolpersteine“ für die Familie Gutwilen vor dem Gebäude Altenburger Straße 6 verlegt; die jüdische Familie war im Okt. 1938 vertrieben worden. 2016 kamen zwei weitere Steine hinzu, nämlich die für Dr. Max Carl Hauptmann (1897-1961) und Dr. Max Baumgart (1887-1973); beide waren als Anwälte und Notare in Gera tätig gewesen und wurden 1933 durch die Nationalsozialisten aus ihrem Beruf gedrängt.

Im März 2018 wurden in der 9.Verlegeaktion noch weitere Steine in die Gehwege der Stadt eingelassen, so dass nun mittlerweile ca. 75 „Stolpersteine“ in Gera anzutreffen sind.

                                               (Aufn. Sylvia Eigenrauch, 2015)

Auf dem städtischen Ostfriedhof sind nach Kriegsende einzelne Grabstätten Geraer Juden errichtet worden. In unmittelbarer Nähe eines Massengrabes erinnert ein Gedenkstein an die fast 450 jüdischen Opfer aus den Außenlagern Rehmsdorf und Gleina des ehemaligen KZ Buchenwald; ihre Asche wurde hier verstreut.

 

In der etwa zwölf Kilometer südlich von Gera gelegenen ehemaligen Marktsiedlung Weida ist aus der Zeit des 14. und beginnenden 15.Jahrhunderts Ansässigkeit jüdischer Familien belegt; ihre Behausungen befanden sich in der „Judengasse“ in der Neustadt. Synagoge und Friedhof lagen außerhalb der Ortschaft. Über spätmittelalterliche Verfolgungen bzw. Vertreibungen aus Weida ist nichts bekannt.

Im Frühjahr 2017 wurden in der Geraer Straße mehrere sog. „Stolpersteine“ im Gedenken an Simon und Klara Fröhlich, sowie Fritz, Margarete und Egon Sabersky verlegt.

Anm.: Im sog. „Judenhaus“ in der Geraer Straße (damals Adolf-Hitler-Straße) waren nach 1938 bis zu ihrer Deportation die wenigen Weidaer Juden untergebracht. 1906 hatte Simon Fröhlich das Gebäude erworben und dort in seiner Bank bis zu 100 Angestellte beschäftigt - unter anderem seinen Prokuristen Egon Sabersky.

File:Stolpersteine Geraer Straße 40, Weida.jpg In Weida verlegte Stolpersteine (Aufn. A., 2017, aus: wikipedia.org, CCO)

 

Die wenigen in Greiz lebenden jüdischen Familien gehörten der Kultusgemeinde Gera an. So waren in den 1920er Jahren mehrere Kaufhäuser u. Einzelhandelsgeschäfte Jahren im Besitz jüdischer Personen, so das Herrenkonfektionsgeschäft Wiesenthal & Co. (Ecke Thomasstraße/Burgstraße), das Geschäft der Brüder Philipp u. Samuel Laßmann (Markt), die Schuhmacherei Baruch Reisler (Marktstraße), das Schuhgeschäft von Moritz Recher (Brückenstraße) und das Kaufhaus Wohlwerth (Marktstraße).

Waren 1933 noch 44 Juden hier gemeldet, hatten bis 1939 alle die Stadt verlassen. Nachweislich haben 14 jüdische Bewohner die Verfolgungen in der NS-Zeit nicht überlebt.

Seit 2011 erinnern vier sog. „Stolpersteine“ an Opfer der Shoa, die in Greiz beheimatet waren; die Initiative dafür kam von drei Schülerinnen der Berufsbildenden Schule in Greiz.

 

Jüngst fand auch eine sog. „Stolperstein“-Verlegung im nahen Eisenberg statt; so erinnern vier Steine an das Schicksal der Familie May; die vierköpfige Familie wurde 1942 deportiert und in Belzyce ermordet.

 Eisenberg-Stolperstein-Alma-Rothholz-CTH Ein weiterer Stein in der Burgstraße ist dem Gedenken an Alma Rothholz gewidmet (Aufn. C., 2015, aus: wikipedia.org, CC-BY-SA 4.0).

Weitere Informationen:

Ernst Paul Kretschmer, Geschichte der Stadt Gera und ihrer nächsten Umgebung, 1926

Germania Judaica, Band III/1, Tübingen 1987, S. 433/434

Margot Fornfeist, Zur Judenverfolgung in Gera (1933 - 1945), Historische Reihe 3/ 1987

Helmut Eschwege, Geschichte der Juden im Territorium der ehemaligen DDR, Dresden 1990, Band II, S. 899 f.

Zeugnisse jüdischer Kultur - Erinnerungsstätten in Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt, Sachsen und Thüringen, Tourist Verlag GmbH, Berlin 1992, S. 271

Th. Beck/M.v.Frommangshausen, Geschichte der Juden in Gera, Schülerarbeit im Rahmen des Projekts ‘Spurensuche’, Gera 1993

M.Brocke/E.Ruthenberg/K.U.Schulenburg, Stein und Name. Die jüdischen Friedhöfe in Ostdeutschland (Neue Bundesländer/DDR und Berlin), in: Veröffentlichungen aus dem Institut Kirche u. Judentum, Hrg. Peter v.d.Osten-Sacken, Band 22, Berlin 1994, S. 361

Werner Simsohn, Juden in Gera I - ein politischer Überblick, Hrg. Erhard Roy Wiehn, Hartung-Gorre Verlag, Konstanz 1997

Monika Kahl, Denkmale jüdischer Kultur in Thüringen, in: Kulturgeschichtliche Reihe, Band 2, Hrg. Thüringisches Landesamt für Denkmalpflege, Leipzig 1997, S. 88

Werner Simsohn, Juden in Gera II - jüdische Familiengeschichten, Hrg. Erhard Roy Wiehn, Hartung-Gorre Verlag, Konstanz 1998

Gedenkstätten für die Opfer des Nationalsozialismus - Eine Dokumentation II, Hrg. Bundeszentrale für politische Bildung, Bonn 1999, S. 823 f.

Werner Simsohn, Juden in Gera III – Judenfeindschaft in der Zeitung. Leben, Leiden im NS-Staat, Folgen 1933 - 1945, Hartung-Gorre Verlag, Konstanz 2000

The Encyclopedia of Jewish Life before and during the Holocaust (Vol. 1), New York University Press, Washington Square, New York 2001, S. 426

Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Band 8 – Thüringen, FrankfurtM. 2003. S. 76 - 79 (Gera) und S. 113/114 (Greiz)

Monika Gibas (Hrg.), Quellen zur Geschichte Thüringens: ‘Arisierung’ in Thüringen (1./2.Halbband). Entrechtung, Enteignung und Vernichtung der jüdischen Bürger Thüringens 1933 - 1945, Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Erfurt 2006

Israel Schwierz, Zeugnisse jüdischer Vergangenheit in Thüringen. Eine Dokumentation, hrg. von der Landeszentrale für politische Bildung Thüringen, Sömmerda 2007, S. 128 – 134

Holger Zaumsegel, Stolpersteine in Greiz gesetzt, in: „Ostthüringische Zeitung“ vom 19.10.2011

Landeszentrale für politische Bildung (Hrg.), Dokumenation der Deportationen Thüringer Juden, 2012 (im gleichen Jahre veröffentlichte der Thüringer Landtag eine Broschüre mit dem Titel „„Gedenkveranstaltung 70 Jahre Deportation der Thüringer Juden – 9. bis 11. Mai 1942“

Geschichte der Juden in Gera, in: Netzwerk für jüdisches Leben in Thüringen, online abrufbar unter: juedisches-leben-thueringen.de

Chronik von Gera (mit vielen Bilddokumenten), online unter: gera-chronik.de

Gera mit Greitz, in: alemannia-judaica.de (mit Namensliste der Holocaust-Opfer)

Heiko Ziemer/Sebastian C. Dewaldt, Schicksale jüdischer Notare und Konsulenten im OLG Bezirk Jena zur Zeit des Nationalsozialismus, Gera 2014

Matthias Weibrecht (Red.), Stolpersteine Gera. Ein Name – ein Mensch – ein Schicksal, hrg. von der Projektgruppe Stolpersteine, online abrufbar unter: stolpersteine-gera.de (mit Kurzbiografien der einzelnen Opfer u. Standorte der verlegten Steine)

Auflistung der in Gera verlegten Stolpersteine, online unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Gera

Auflistung der in Eisenberg verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Eisenberg_(Thüringen)

Marcel Hilbert (Red.), Die Namen zurückgegeben: In Weida Stolpersteine für Opfer des NS-Regimes verlegt, in: „Ostthüringer Zeitung“ vom 20.3.2017

Auflistung der in Weida verlegten Stolpersteine, online abrufbar unter: wikipedia.org/wiki/Liste_der_Stolpersteine_in_Weida

Stolpersteinlauf „bewegt erinnern“ in Gera, in: „Jenapolis“ vom 24.10.2016

Stadtverwaltung Gera (Hrg.), Gegen das Vergessen – 9.Geraer Stolpersteinverlegung am 9.März (2018), in: gera.de vom 7.3.2018

Wolfram Hagner (Red.), Geraer Juden im 20.Jahrhundert, in: „Thüringische Vereinigung für Volkskunde – Mitteilungen", Band 26/2018, S. 33 - 41